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04.10.2018
138 words — 0 mins

Sei Post-Print

Journalismus ist online noch immer gefangen in sehr risiko-aversen Formaten und Layouts, die vom Leser selbst kaum etwas fordern. Und obwohl diese natürlich ihre Berechtigung haben, tauchen in den letzten Jahren wieder vermehrt Webseiten auf, die bewusst mit dieser Form des Publishings brechen.

Beispielsweise Kickstarters “Creative Independent”, Toggls “t:msheets magaz:ne” oder Indie-Projekte, wie “Sentiments”, “Uncube Magazine”, “Untold-Stories” und das redesignte “Zucker-Magazin”. Oder aber das bekanntere digitale Offline-Magazin “The Disconnect”.Die Washington Post hat unlängst ihr Magazin ebenfalls digital als kreatives und alternatives Storytelling Projekt umgesetzt. (Inkl. einem Brettspiel und der Option eine eigene Trump-Rede zu schreiben.)

Und was spannende Konzepte angeht, sollte auch Low Tech Magazine nicht unerwähnt bleiben. Die Seite wird seit neuestem komplett durch Solarstrom und Batterien betrieben. (Und wird bei schlechtem Wetter irgendwann einfach offline sein)